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Gesundheitsnews



Menschen mit schwerer Behinderung bekommen eigene Zahnarzt-Ambulanz
Menschen mit schwerer Behinderung bekommen eigene Zahnarzt-Ambulanz

Mitarbeiter der Zahnklink der Universität Witten/Herdecke behandeln in einer neuen inklusiven Ambulanz 130 Menschen mit Behinderung aus zwei Spezialpflege-Einrichtungen der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Die Beteiligten haben ihre Zusammenarbeit am 27. Juni 2019 in Wetter offiziell vorgestellt.

„Wir sind stolz auf diese Ambulanz, weil sie unseren Bewohnern deutlich mehr Versorgungsqualität bietet“, betonte Markus Bachmann, Vorstand der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Davon profitieren die Menschen mit schwerer Behinderung, die im Haus Bethanien und im Hans-Vietor-Haus in Volmarstein wohnen. Standort der Ambulanz ist das Haus Bethanien. Immer dienstags werden die Bewohner dort behandelt.

„Für die zahnärztliche Untersuchung und Behandlung dieser Menschen wurde eine mobile Behandlungseinheit angeschafft“, erklärt der Inhaber des bundesweit einzigen Lehrstuhls für Behindertenorientierte Zahnmedizin, Prof. Dr. Andreas Schulte, von der Universität Witten/Herdecke die zahnmedizinische Seite der Kooperation. „Damit können wir die meisten zahnärztlichen Probleme der Bewohner so lösen, als wenn die Behandlung in der Universitäts-Zahnklinik in Witten stattfinden würde. Lediglich Behandlungen in Vollnarkose sind derzeit noch nicht vor Ort möglich.“

Für die Menschen, die in den beiden Volmarsteiner Einrichtungen leben, bedeutet dies eine große Erleichterung: Denn bisher mussten sie bei Zahn-Problemen stets mit Begleitung in die Zahnklinik nach Witten gefahren werden. „Solch ein Termin dauerte drei bis vier Stunden und war für die Patienten enorm strapaziös“, berichtet Anja Schleiden, Hausleitung im Haus Bethanien und im Hans-Vietor-Haus. Vor Ort in Volmarstein werden die Termine nun wesentlich kürzer. Und weil sie in gewohnter Umgebung stattfinden, sind sie für die Patienten auch wesentlich entspannter.

„Die Einrichtung der Ambulanz in Wetter ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg, eine möglichst optimale und effiziente zahnmedizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung sicher zu stellen“, sagt Prof. Dr. Stefan Zimmer, der Leiter des Departments für Zahn-, Mund und Kieferheilkunde der UW/H. „Der erste und wichtigste war ohne Zweifel die Einrichtung des Lehrstuhls für Behindertenorientierte Zahnmedizin, die ohne das Engagement der Software AG Stiftung nicht möglich gewesen wäre“, resümiert Zimmer. „Dafür sind wir der Stiftung sehr dankbar.“

Dr. Jörg Stockmann, Chefarzt der neuen Klinik für Inklusive Medizin im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe der Stiftung Volmarstein, machte grundsätzlich klar, welche Herausforderung eine hochwertige medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung darstellt. „Man behandelt als Arzt Patienten, die aufgrund ihrer schweren Behinderung wenig oder nichts über ihr Befinden mitteilen können“, erklärte er. Und: „Da ist immer sehr viel Empathie gefragt!“


Bildunterschrift: Oberarzt Dr. Peter Schmidt und Zahnärztin Dr. Gisela Goedicke-Padligur behandeln Patient Marko

Können Zahnersatzmaterialien Allergien auslösen?
Das Kuratorium perfekter Zahnersatz (KpZ) empfiehlt: Bei einem neuen Zahnersatz sind neben Ästhetik und Funktion auch die Materialverträglichkeit sowie -qualität zu beachten. Zahnersatz aus deutschen Meisterlaboren erfüllt die hohen Anforderungen, die vom Gesetzgeber an Materialien gestellt werden.

Wer einen Zahnersatz benötigt, kann zwischen verschiedenen Materialien wählen. Metalllegierungen, Vollkeramiken oder Kunststoffe – die Materialvielfalt hält viele Möglichkeiten offen. Dank der modernen Herstellungstechnologien wie z. B. CAD/CAM-Fräsen oder 3D-Druck können der Zahnersatz sowie therapeutische Hilfsmittel (z. B. Schienen) auch aus modernen Hochleistungskomposit, Zirkonoxid oder Hybridkeramik hergestellt werden. Doch wie verträglich sind Dental-materialien?


Allergien allgemein

Eine Studie des RKI (Robert-Koch-Instituts) bestätigt, dass die Häufigkeit allergischer Erkrankungen seit den 1970er Jahren stark gestiegen ist (Erhebung 2014/2015). Fast jeder Dritte (28 %) litt demnach in den vergangenen 12 Monaten unter den Symptomen einer Allergie. Die Immunüberreaktion betrifft häufig Schleimhäute, Haut, Atemwege, Mundhöhle und Darm. Als Gründe für die deutliche Zunahme von Allergien beschreibt das RKI u. a. eine reduzierte Exposition mit Mikroorganismen, eine erhöhte Allergen-Exposition, Umweltverschmutzung, Veränderungen in der Darmflora sowie auch veränderte Ernährungs-, Wohn- und Reisegewohnheiten.


Allergie durch Zahnersatz

Die Suche nach den Ursachen einer Allergie ist schwierig, denn mehr als 20.000 unterschiedliche Auslöser sind bekannt. „Auch Dentalmaterialien für das Herstellen von Zahnersatz gehören dazu“, berichtet Professor Jürgen Geis-Gerstorfer, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Kuratoriums perfekter Zahnersatz (KpZ). Der Experte für dentale Materialien leitet die Sektion Medizinische Werkstoffkunde und Technologie am Universitätsklinikum Tübingen. Beispielsweise habe Nickel eine hohe allergene Potenz. Aber nicht nur das eigentliche Zahnersatzmaterial (Legierungen, Kunststoffe) kann zur Unverträglichkeit führen, denn die moderne Zahnmedizin und Zahntechnik vereint eine Vielzahl von Materialien (z. B. Kleber, Zemente). Grundsätzlich entsprechen alle Materialien, die in deutschen Meisterlaboren und Zahnarztpraxen verarbeitet werden, den hohen Sicherheitsanforderungen des Medizin-Produkte-Gesetzes (MPG) und somit der CE-Zertifizierung.


Symptome einer Zahnersatz-Allergie

Eine Materialunverträglichkeit kann verschiedene körperliche Reaktionen hervorrufen. Hierzu gehören beispielsweise Entzündungen der Mundschleimhaut, wunde Stellen, Brennen im Mund oder ein „metallischer“ Geschmack. Prof. Geis-Gerstorfer empfiehlt: „Der behandelnde Zahnarzt ist bei solchen Fällen der richtige Ansprechpartner. Er gibt Auskunft darüber, welche Werkstoffe in welchem Anteil im Zahnersatz verarbeitet worden sind.“ Grundsätzlich bilden laut Prof. Geis-Gerstorfer Unverträglichkeitsreaktionen auf hochwertige Zahnersatzmaterialien ein sehr geringes Risiko. Aufgrund der besonderen Umgebung in der Mundhöhle und der zunehmenden Sensibilisierung in der Bevölkerung seien sie jedoch nicht gänzlich auszuschließen. Daher legen Meisterlabore zusammen mit den Zahnärzten zusätzlich zu Ästhetik und Funktion hohen Wert auf Materialqualität bzw. -verträglichkeit.


Alternative Zahnersatzmaterialien

Leidet ein Patient unter einer Unverträglichkeit, sollte dies dem Zahnarzt und dem Zahntechniker mitgeteilt werden. Die Materialauswahl wird in diesen Fällen besonders kritisch vorgenommen. Die moderne Werkstoffkunde hält einige Materialalternativen bereit. Beispielsweise haben Zirkonoxid oder Titan eine hohe Biokompatibilität. Aber auch „junge“ Zahnersatzmaterialien, z. B. aus der Gruppe der PAEK-Werkstoffe, haben nachweislich eine sehr gute Verträglichkeit. Zudem hat in vielen Fällen die CAD/CAM-Fertigung bezüglich der Materialqualität Vorteile, z. B. bei Kunststoffen/Kompositen.

Grundsätzlich verweist Prof. Geis-Gerstorfer auf die sogenannte Konformitätserklärung, die vom Dentallabor für jeden Zahnersatz ausgestellt werden muss. „Diese dokumentiert die Herstellung des Zahnersatzes unter den in Deutschland vorgeschriebenen hohen Qualitätsstandards.“ Da ein Zahnersatz oft Jahrzehnte im Mund verbleibt, raten die Experten des KpZ, die Informationen über den Zahnersatz aufzuheben.

09.07.2019 DGA | Quelle: Kuratorium perfekter Zahnersatz e.V.

Neue zahnärztliche Approbationsordnung verabschiedet
Ausbildung für Zahnärzte aus dem Jahr 1955 endlich modernisiert

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) begrüßt, dass die völlig veraltete Approbationsordnung für Zahnärzte (ZApprO) nun endlich modernisiert wird. Der Bundesrat hat der seit 2017 vorliegenden Novelle nach langem Ringen zugestimmt.

„Die Verabschiedung der neuen Studienordnung ist dringend und längst überfällig. Dass die Aktualisierung der ZApprO nach 64 Jahren nun zeitnah erfolgen soll, ist eine sehr gute Nachricht für die Zahnmedizin. Die Rahmenbedingungen für die Hochschulen entsprechen damit den aktuellen wissenschaftlichen Anforderungen“, so BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel.

Zugleich ist mit der Novelle die Gleichwertigkeitsprüfung für ausländische Zahnärzte geklärt worden. Denn die zahnärztliche Approbationsordnung regelt nicht nur die Studienbedingungen der Studierenden, sondern soll in ihrer Neufassung ebenso Verfahrensregeln für die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse definieren. Dies ist in der alten Version nicht enthalten.

„1955 war der Praxisalltag ein ganz anderer, zwischen der Zahnmedizin heute und damals liegen Welten. Die Hochschulen brauchen aktuelle gesetzliche Rahmenbedingungen, um die Studierenden auf gesicherter Grundlage für die Jetztzeit auszubilden. Letztendlich erwarten das auch die Patienten – und zwar zu Recht! Wir danken Bayern und den weiteren beteiligten Bundesländern, die die Dringlichkeit erkannt und einen Kompromiss ausgearbeitet haben“, so Engel.

Einziger Wermutstropfen: Der verabschiedete Kompromiss besagt unter anderem, dass die Vorklinik von der Novelle ausgenommen ist. Die Bundeszahnärztekammer und mit ihr die 17 (Landes-)zahnärztekammern dringen nun darauf, dass die notwendigen Reformen des ersten Studienabschnitts in den Entwurf für den Masterplan Medizinstudium 2020 aufgenommen werden.

Hintergrund: Die Approbationsordnung für Zahnärzte stammt aus dem Jahr 1955 und ist seitdem inhaltlich weitgehend unverändert geblieben. Sie ist inzwischen 64 Jahre alt. Im vergleichbaren Zeitraum hat die ärztliche Approbationsordnung mehrere Novellierungen erfahren, wodurch zeitgemäße Anpassungen in der Medizinerausbildung einfließen konnten.
Das Bundesgesundheitsministeriums (BMG) hatte nach jahrelangen Gesprächen mit der Zahnmedizin am 02. August 2017 einen Kabinettsentwurf zur „Verordnung zur Neuregelung der zahnärztlichen Ausbildung“ vorgelegt. Diese musste vom Bundesrat befürwortet werden.

04.07.2019 DGA | Quelle: Bundeszahnärztekammer